Ein Engel auf Zeit für Familien 29. Januar 2015

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Das „wellcome“‐Angebot des Deutschen Kinderschutzbundes bietet praktische Hilfe nach der Geburt‐ und sucht Helfer

Für eine Stunde auf das Kind aufpassen, damit die Eltern durchatmen können‐ so einen guten Engel hat nicht jede junge Familie, weil Verwandte oder Freunde diese Hilfe nicht immer leisten können. „wellcome“ vermittelt Ehrenamtliche als „Engel“, um Familien genau in der schwierigen Zeit nach der Geburt zu unterstützen. „Ich war krank und dachte, ,wellcome‘ sei eine Notfallhilfe“, erzählt Christine, die ihren Nachnamen nicht nennen möchte. Damit sie in Ruhe zum Arzt gehen konnte, sollte jemand auf Jonathan und ihre neugeborene Theresa aufpassen. So wandte sie sich vor einem Jahr an „wellcome“, ein Angebot des Kreisverbandes Schorndorf/Waiblingen des Deutschen Kinderschutzbundes. „Aber wir sind nicht nur für die Betreuung in Notfällen da“, erklärt „wellcome“‐ Leiterin Siglinde Forster. Der klassische Fall sei der: „Die Eltern ziehen wegen der Arbeit hierher und die Großeltern sind nicht in der Nähe oder noch berufstätig und haben keine Zeit für die Betreuung des Babys.“ Dann könne „wellcome“ gute Dienste leisten: „ Wir vermitteln eine ehrenamtliche Helferin an Eltern, die keine Hilfe nach der Geburt haben, so wie früher die Familien‐ oder Nachbarschaftshilfe.“ Siglinde Forster unterstreicht, dass es dabei nicht um „prekäre Verhältnisse“ geht, sondern um die ganz normalen Alltagsprobleme in einem Haushalt mit Neugeborenen: „Wenn die Mama einfach mal durchatmen möchte oder das Badputzen, ohne dass das Kind sie unterbricht.“

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Foto:Habermann / Quelle: Johanna Heckeley, ZVW Waiblingen

 

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